ZUKUNFTSZENTRUM - IDZ-Plauen89

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Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation
Die Bundesregierung will ein "Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation" in den neuen Ländern errichten. Hier sollen Umbruchprozesse sicht- und erlebbar gemacht werden. Die Einrichtung soll Aspekte aus Wissenschaft und Kultur und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern unter einem Dach vereinen. Ein Standortwettbewerb steht unmittelbar bevor. Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) soll ein Gesamtkonzept vorlegen, auf dessen Grundlage die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag hierzu endgültig entscheiden können.
Wir fordern:
Kein Zukunftszentrum ohne den Herbst 89!

Wir begrüßen die Absicht der Bundesregierung, ein Zukunftszentrum aufzubauen. Wir sagen aber auch: Eine solche Einrichtung braucht nicht nur inhaltlich ein starkes Konzept. Auch von seinem Standort her ist eine feste historische Fundierung entscheidend. Andernfalls bliebe es ein fremdes, ein künstliches Objekt ohne wirkliches Leben. Das Zukunftszentrum muss deshalb an einem historischen Ereignisort errichtet werden!

Historische Ereignisorte können dem Zukunftszentrum Glaubwürdigkeit, Authentizität und Attraktivität zugleich verleihen. Als historisches Ereignis kann es dabei nur um eines gehen:

die Friedlichen Revolution 1989.

Sie war der singuläre historische Ausgangspunkt für Freiheit und Demokratie in Ostdeutschland, für die Maueröffnung, für die Deutsche Einheit und letztendlich auch für die ökonomische und gesellschaftliche Transformation in den neunziger Jahren. Alle thematischen Schwerpunkte des geplanten Zukunftszentrums gründen ursächlich hier.

Die Friedliche Revolution 1989 ist darüber hinaus einzigartig in der deutschen Geschichte. Zum ersten Mal haben die Deutschen eine Diktatur aus eigener Kraft überwunden. Zum ersten Mal gelang in Deutschland eine demokratische Revolution. Mit friedlichen Mitteln und ohne Gewalt. Demokratie und Freiheit wurden dabei nicht von außen verordnet, sondern von den mutigen Menschen im Osten selbst erkämpft. Mauer und Stacheldraht konnten niedergerissen werden. Die Jahrzehnte der Teilung mündeten friedlich in einem vereinigten Deutschland. In der deutschen Demokratiegeschichte gebührt der Friedlichen Revolution 1989 deshalb ein zentraler Platz. Auch für die Identität, für das Selbstbewusstsein und für den Stolz der Menschen auf das Erreichte ist die Friedliche Revolution 1989 unersetzlich.

Wir fordern deshalb: Die Friedliche Revolution 1989 muss sowohl in der Konzeption des Zukunftszentrums als auch bei der Standortentscheidung den ihr gebührenden Platz erhalten. Die vorgesehenen thematischen Erweiterungen sind richtig. Die neue Einrichtung des Bundes kann aber nur erfolgreich wirken, wenn sie sich zuallererst als ein Zentrum der Wissenschaft, der Kultur und des Dialoges über die Friedliche Revolution 1989 versteht. Das darf bei der Standortentscheidung nicht unter den Tisch fallen. Kein Zukunftszentrum ohne den Herbst 89!
Sie können uns helfen!
Schreiben Sie Ihre Meinung an die zuständigen Stellen nach Berlin. Jede Wortmeldung ist wichtig - egal ob Brief, Mail oder Telefonat.
Hier sind die richtigen Adressen:

Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland
Staatsminister Carsten Schneider
Postanschrift:
Bundeskanzleramt
Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland
Staatsminister Carsten Schneider
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin
Mail-Kontakt über die Webseite.

Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Staatsministerin Claudia Roth
Postanschrift:
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Staatsministerin Claudia Roth
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin
Mail-Kontakt über die Webseite.

SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag
Evelyn Zupke
Postanschrift:
Die SED-Opferbeauftragte
des Deutschen Bundestages
Evelyn Zupke
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Mail: sed-opferbeauftragte@bundestag.de
Telefon: +49 30 227 37893
Telefax: +49 30 227 23 37894

Deutscher Bundestag
Ausschuss für Kultur und Medien
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: +49 (0)30 227 34006
Fax: +49 (0)30 227 36502
E-Mail: kulturausschuss@bundestag.de
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